| Eröffnung [18h-18h30] Bereits zum dritten Mal werden die Kinder der Volksschule Amaliendorf das Wackelsteinfestival gemeinsam mit der Waldviertler Blueslegende Zappa eröffnen. Freuen wir uns auf die strahlenden Augen, das Lachen, und vorallem auch auf den Enthusiasmus, den die Kinder für die Musik aufbringen. Was könnte besser zum Ausdruck bringen, worum es bei diesem Fest geht: die Freude an der Musik und am Leben im Allgemeinen? |
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| Landor [19h00-20h30] Im Hauptabendprogramm geht's los mit vier jungen Südtirolern, die sich in den letzten Jahren einen guten Namen in der Wiener Sessionszene erarbeitet haben. Elegant erstreckt sich ihre Musik über Melodien aus Irland, Schottland, Galizien, Asturien, aus der Balkantradition und aus der Bretagne. Vom treibenden Rhythmus getragen umwerben sich Geige und Flöte im Tanz. Zieht die Schuhe aus und fühlt den Boden unter Euren Füßen, heute wird gefolkt!
Kathi Schwärzer - Geige, Gesang Daniel Moser - Flöte, Whistle Christian Troger - Gitarre Matthias Jud - Kontrabass, Bodhrán |
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| Fei Scho [21h15-22h45] Wer von Euch schon mal in Bayern war, dem wird mit Sicherheit das Wort "fei" untergekommen sein, das die Bayern in einer Unzahl von Variationen verwenden, um auf kurze, empathische Weise Dinge auszudrücken, die auf Hochdeutsch nur auf eher umständliche Weise zu sagen sind.
Dementsprechend geht die uralte bayrische Weisheit des „Fei Scho“ tiefer, als man vielleicht von vornherein erwarten würde. Es ist eine Philosophie, die man irgendwo zwischen Sein und Wein, zwischen hier und Bier findet. Eben diese Philosophie greifen die fünf Musiker von Fei Scho auf, womit's bei uns fei richtig san. Ob traditionelle Volksmusik, Folk oder Funk, bei Fei Scho fühlt man sich - auf bayrisch g'sagt - sauwohl.
Angela Lex - Schwegel, Querflöte, Blockflöte Juri Lex - Geige Anschi Hacklinger - Kontrabass Stefan Straubinger - Bandoneon, Drehleier Martin Lidl - Perkussion, Gitarre |
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| Chris Stout Quintet [23h30-01h] Diesen Freitag ist es Chris Stout mit seinem Quintett, der uns Schottland, seiner Musik, seiner Kultur ein Stückchen näher bringt - genauer gesagt: den Shetlandinseln, auf denen er auggewachsen ist. Es bei dieser kurzen, etwas stereotypen Beschreibung zu lassen, täte der Musik dieser beeindruckenden Combo Unrecht.
Daher in etwas anderen, hoffentlich treffenderen Worten: Fieberhaft verspielt, dem Feuer vermählt kreiert das Quintett in wehender Schönheit, in lachenden Tränen ein klangliches Bild, in dem sich Ahnen neuzeitliche Träume malen. Öffnet man die Augen, sieht man fünf phantastisch spielende Musiker, die virtuos Einflüsse aus Shetland Folk, Skandinavischem, Jazz und Weltmusik zu etwas Neuem, Unverkennlichen verarbeiten. Schließt man die Augen spürt man, wie sich in dieser Musik die Sehnsüchte, Hoffnungen und Lieben längst vergessener Tage über traditionell weitergereichte Tunes in die heutige Zeit gerettet haben, wie sie durch jeden Schritt, durch jede Generation entlang des Wegs, reicher und schöner wurde.
Besetzung: Chris Stout (Fiddle, Viola) Martin Kershaw (Saxophon) Catriona McKay (Piano, Harfe) Malcolm Stitt (Gitarre) Neil Harland (Kontrabass) |
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